Meine Kindheit war geprägt vom Laufsport, Leichtathletik und die Mitgliedschaft in der Mädchenriege, jedoch verlor ich im Teenageralter die Motivation für das viele Training und die häufigen Wettkämpfe, weshalb ich kurz vor meiner Ausbildung die Laufschuhe und die komplette Sportausrüstung an den Nagel hängte.
 
Es folgte eine Ausbildung in der Hotellerie mit unregelmässigen Arbeitszeiten, Wochenendeinsätzen und fernab von der Heimat. Mein Interesse in Bezug auf die regelmässige Ausführung einer Sportart war erstmal für viele Jahre abgeschrieben. 

2016 kam jedoch der Wendepunkt, mit einer Anstellung in Zürich und dem drang nach mehr Bewegung, um die Grundfitness beizubehalten, fing ich wieder mit dem regelmässigen Lauftraining an.
Zu Beginn 2mal die Woche, an eine Wettkampfteilnahme wollte ich überhaupt nicht denken. Ich wurde jedoch freundlich darauf hingewiesen, dass wenn ich wieder regelmässig Laufe, könne ich ja wieder an einem Wettkampf teilnehmen – wieso eigentlich nicht dachte ich mir. Einige Monate später lief ich die 10km Strecke am Hallwilersee Lauf unter 60 Minuten. Der Ehrgeiz hat mich wieder gepackt, daraus wurde dann ein Halbmarathon, ein Berglauf und die krönende Marathondistanz 2019 (Berlin Marathon). Dies eigentlich nur, weil ich eine Nachricht nicht richtig gelesen habe und einer Marathon Anmeldung zustimmte. Berlin sollte nur der Anfang werden. Weitere Marathons wie Luzern (2021) und New York City (2023) folgten. Des weiteren darf ich mich erfolgreiche finisherin des Davos X- Trails über die Gold Distanz nennen. Dieses rennen verläuft über 42.7km, mit +/-1400hm. Die Reise ist noch nicht zu Ende.

Mit dem Start des Trainings merkte ich, dass es in verschiedenen Bereichen eine grosse Umstellung erforderte. Die Trainingsumfänge erhöhten sich und wurden intensiver, es musste mehr Zeit her. Die Ernährung musste angepasst werden, nicht zu vergessen die Erholungszeit, da war ja immer noch der 100% Job im Gastgewerbe/ Hotellerie. Die Arbeitszeiten sind sehr unregelmässig und dauern manchmal bis mitten in der Nacht.

Es benötigte eine grundlegende Umstellung des Lifestyles.

Das gesamte Zusammenspiel von Sport/ Training, Ernährung und Regeneration hat mich immer mehr fasziniert, so dass ich 2019 entschied, eine Ausbildung als Ernährungsberaterin zu starten.

Ihr trefft mich jedoch nicht ausschliesslich in meinen Laufschuhen. Alternative Einheiten und Aktivtäten sind mir ebenfalls sehr wichtig. z.b. Krafttraining oder Trainings auf dem Velo.

Um eine  Monotonität  und ein Übertraining zu vermeiden, sind für mich grosse und längerfristige Ziele wichtig, aber auch die Möglichkeit spontan an Events teilzunehmen.

Welches sind Deine Ziele? Gerne unterstütze ich dich, bei der Umsetzung um deine persönlichen Ziele zu erreichen.


Deine Patricia

 

«Nur wer sich traut, die Komfortzone zu verlassen, hat die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und zur Veränderung»

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