Mein persönlichen Beiträge zu den Themen: Ernährung und Sport


26.12.2022/ JEPA

Regeneration und Erholungszeit


Für alles gibt es einen Plan, Trainingsplan, Ernährungsplan, Arbeitsplan. Aber wie steht es mit dem Plan für Erholung und Regeneration? Wird dieser auch geschrieben und noch wichtiger, wird dieser eingehalten oder übermannt das Gefühl des Nichtstun in der Zeit der Erholung?

Viele brauchen einen Anstoss zum Training und zur Bewegung. Es gibt jedoch genau so viele die genau das gleiche für die Regenration brauchen. Hierbei geht es nicht nur im die Regeneration vom Sport, sondern ebenfalls von er Arbeit, vom stressigen Arbeitstag oder vom anspruchsvollen Familienleben all dies wirkt sehr belastend auf den Körper, aber auch auf die mentale Fitness.

Sätze wie: „Ich habe heute nicht trainiert, jedoch 12h gearbeitet, morgen geht’s dann wieder ins Training“. Hier stellt sich ganz klar die Frage ob die Energiereserven genug aufgefüllt sind um das Training nach Wunsch zu absolvieren. 

Kann der Schlaf eingehalten werden, ist die Ernährung auf eine solche Belastung eingestellt.
Eine Trainingsanpassung ist hier bestimmt angebracht um den Körper nicht noch mehr zu fordern oder gar zu überfordern.

Nebst dem Schlaf gilt es auch die Trainingsabstände zu überprüfen. War das Training besonders hart oder lief es nicht nach Wunsch, dann lohnt es sich oftmals ein Training auszulassen oder die Intensität zu reduzieren.

Was folgt wenn die Signale von Körper und Geist nicht wahrgenommen werden, sind oftmals Trainingsüberlastungen, körperliche Schwäche bis hin zum „Krank werden“ oder auch Verletzungen, die dann richtig ausbremsen. 

Ab und zu ganz nach dem Motto: "Take it easy, Take a break"

 25. 09. 2022/ JEPA

 

Dafür bin ich zu alt

Ein Satz der in aller Munde liegt. Zu alt um etwas Neues zu erlernen, um noch etwas zu ändern. Ah ja, das habe ich schon immer so gemacht ohne zu merken, dass sich die Welt um 10 Jahre nach vorne gedreht hat. Hallo, es geht doch weiter und neue Erkenntnisse gibt es andauernd, dass die Dinge nicht mehr so laufen wie damals, diese Realität ist für den einen oder andern erschreckend.

Es gibt unzählige Beispiele, dass es keine Altersobergrenze gibt um etwas zu ändern, lernen oder zu erreichen. Ein paar Beispiele habe ich herausgesucht:

Heinz Frei ein Schweizer Rollstuhlfahrer, der nach einem Unfall mit dem Rollstuhl gelernt hat umzugehen, mit über 60 Jahren schafft er es zu Olympiagold.

 

Pensionierte die ihre Dr. Arbeit abschliessen oder eine neue Sprache lernen. 

 

Melitta Czerwenka-Nagel, eine 91 jährige (2021) Ausnahmeläuferin, die zerst 60 Jahren alt wurde um mit dem Laufsport anzufangen mittlerweile hält sie mehrere Rekorde. (Bericht Fit for Life 3/21)

 

Hidekichi Mijazaki, ein 105 jähriger Japaner der einen Weltrekord in seiner Alterstklasse, über 100m, in 42.22 Sekunden aufstellte, auch er fand erst mit 92 Jahren zum Laufsport (Bericht Fit for Life 3/21)
(der aktuelle Weltrekord liegt bei 9.58 Sekunden aufgestellt von Usain Bolt 2009) 

 

Diese Liste ist bestimmt nicht abschliessend und zeigt nur einen Bruchteil dessen was möglich ist, wenn man sich zu etwas entscheidet

Die mentale Einstellung zu etwas oder vor allem zu sich selbst, ist hierbei sehr zentral und wichtig.

Das setzten der eigenen Prioritäten ist womöglich ein Schlüsselpunkt, ist es wichtig nach der Arbeit nach Hause zu kommen, etwas zu essen und ein kühles Bier aus dem Kühlschrank zu nehmen. Sich selber auf dem Sofa einzurichten, bis die Bettzeit kommt um danach schlafen zu gehen. Die alternative dazu wäre z.B. Sportkleider anzuziehen und eine Runde raus zu gehen (hier spreche ich auf keinen Fall von Spitzensport).

In der Natur als Puffer zu nehmen und herunterzufahren, neue Bilder aufzunehmen und den Kopf zu Lüften. Danken wird es am Schluss Körper und Geist.


Zu alt um etwas zu ändern? Hindern daran tut wohl eher die Komfortzone die verlassen werden muss neue gewohnheiten die Trainiert werden müssen.
Also go for it und du wirst dafür belohnt oder bist du etwa nicht alt genug?

 

..geniessen und leben..

26.08.2022/ JEPA

Stagnation - Es geht nicht weiter


Häufiges Training oder vielleicht sogar tägliches Training, dieses endet dann auch meistens total ausgepowert. Die Fortschritte lassen jedoch zu wünschen übrig oder bleiben gar aus. Auf Dauer kann dies sehr demotivierend sein oder sogar zu einem kompletten Trainingsabbruch führen. 

Folgende Gedanken und Aspekte sollten daher gemacht werden:


Schlaf

Hat der Körper genug Erholung und damit sind nicht ausschliesslich die Pausen zwischen den Trainings gemeint sondern vielmehr sollte da die Schlafenszeit angeschaut werden. 6-8h sind ein guter Anhaltspunkt, doch reicht dieser auch? Dies kommt vor allem auf die tägliche Belastung darauf an. Viele von uns haben noch einen Job zu erledigen, eine Familie die Bedürfnisse hat. Dies gilt es auf keinen Fall zu unterschätzen. Im Schlaf erholt sich unser Körper und Geist. Unsere Muskeln z.B. wachsen im Schlaf.


Abwechslung im Training

Das Training so abwechslungsreich gestalten wie möglich, dies bedeutet nicht immer die gleiche Strecke im gleichen Tempo zu rennen. Die gleichen Kraftübungen für den gleichen Muskel zu machen, mit dem gleichen Tempo und identische Anzahl an Wiederholungen..


Pausen zwischen den Trainings

Der Körper braucht Erholungszeit, je nach Intensität des Trainings kann dies schon auch einmal mehr als nur 1 Tag sein. Dem Körper soll die Pause auch genehmigt werden, ansonsten geht’s nicht weiter.


Aktuelle Fitness

Stimmt die aktuelle Fitness mit dem geplanten Training überein? Es gibt Tage an denen fühlt sich nicht alles so geschmeidig und locker an, wie an anderen Tagen. Dies zu akzeptieren ist ein starker Prozess und  sommit sollte das Training auf das Tagesempfinden angepasst werden. Anderseits, kann das Training auch intensiver gestaltet werden, wenn sich der Körper und Geist in bester Verfassung befindet.


Grippe ausgestanden oder Verletzung verheilt?

Kaum ist das Fieber weg, fängt das harte Training wieder an. Die folgen können fatal sein und ein grosser Rückschlag kann entstehen, die Grippe kann nochmals ausbrechen. Oder die Leistung ist stark eingeschränkt. Dasselbe gilt nach einer Verletzung genauso, diese sollte immer zuerst ganz ausgestanden sein, bevor das Training wieder beginnt. 


Mental und Körper nicht einig

Die Mentale Fitness befinet sich nicht mit dem Körper im Einklang. Mental wird viel mehr gewollt als der Körper in der Lage ist zu leisten. Grosse Frustration und demotivation kann aufkommen.

Gesundheit und Wohlbefinden sollte immer an erster Stelle kommen und damit auch die bereitschaft auf sich zu hören.

 14. 11. 2021/ JEPA

 

Ich habe keinen Durst… ich trinke ja immer..

Sätze, denen ich im Alltag regelmässig begegne. Auf die Nachfrage, wie viel trinkst du konkret, weiss selten jemand richtig Bescheid oder kann mir Auskunft geben. Sind wir im Alltag oft durch das Gefühl und die Annahmen gesteuert, nicht jedoch auf Tatsachen oder Fakten. Das Trinken sollte jedoch auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Das Verlangen nach etwas zum Trinken oder das sogenannte Durstgefühl (wird nicht selten auch mit dem Hungergefühl verwechselt) kann trainiert werden. Wird die Trinkmenge über einen Zeitraum bewusst erhöht, verlangt der Körper auch danach und man trinkt automatisch mehr. Wird das trinken wiederum über einen gewissen Zeitraum vernachlässigt, gewöhnt sich der Körper schnell an die alten Gewohnheiten zurück.

Was soll überhaupt getrunken werden?

Diese Antwort klingt nun sehr banal - leider und auch nicht aufregend. Unser Körper besteht nämlich zu über 50% aus Wasser, dies benötigt er für wichtige Funktionen und Regulationsprozesse im Körper. Bedeutet also, dass der Körper regelmässig mit Wasser aufgefüllt werden muss, da ansonsten eben wichtige Funktionen nicht mehr einwandfrei funktionieren werden. 
 Obwohl der Mensch mehrere Tage ohne Wasser überleben könnte, kommen die Mangelerscheinungen schon nach nur wenigen Stunden. Andere dagegen werden nicht sofort bemerkt und treten erst zu einem späteren Zeitpunkt in Erscheinung.


Wasser ist ja Geschmackslos und langweilig…

… das muss überhaupt nicht sein, denn ungesüsste Kräuter- & Früchtetees (heiss oder kalt), Aufgüsse oder Infused Water (Gemüse oder Früchte im Wasser) sind eine gute Alternative und geben dem ganzen auch Abwechslung, ausserdem ist es sehr interessant verschiedene Wasser auszuprobieren.

Was ist denn mit Süssgetränken, Kaffee und Alkoholische Getränke?

Diese Gruppe zählt Grundsätzlich zu den Genussmittel und sollte nur in Massen genossen werden (was heisst jetzt schon wieder in Massen??) In einer gesunden Ernährung sind 4 Tassen Kaffee (schwarz) pro Tag erlaubt. Süssgetränke könnten zum Essen dazu getrunken werden, werden sie zwischendurch getrunken (auch Red Bull und Light Getränke zähle ich da dazu) können sie mit Snacking gleichsetzt, diese lassen unseren Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, das bedeutet ein grundsätzlicher Stress für unseren Körper. 


Wie viel Wasser soll denn getrunken werden?

Dies ist ganz individuell, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Stress, Temperatur, Anstrengung z.B. Sport oder Wasserverlust bei Krankheit. Normalerweise liegt der Tagesschnitt bei 1.5-2.5Litern. Eine genaue Berechnung lohnt sich aber in jedem Fall.


Wie passt dies in den stressigen und hektischen Alltag?

Immer eine gefüllte Wasserflasche mitnehmen (Auto, Öv, sportliche Aktivitäten z.B. Gym etc.). Einen Reminder setzten oder ein Trinkprotokoll führen, dann erhält man auch die genauen Daten über die getrunkene Menge. Eine grosse Karaffe auf den Arbeitsplatz stellen oder grosse Gläser verwenden. 

Beeren und Pfefferminze in Eiswürfel gefroren, beim Auftauen geben sie dem Wasser die Farbe und den Geschmack.. 

17. 08. 2021/ JEPA

Engadiner Sommerlauf 2021

Einer der schönsten Schweizer Läufe

Der Engadiner Sommerlauf ist heute schon wieder Geschichte. Jedoch bleibt er noch eine Weile in Erinnerung, nicht nur wegen dem warmen und heissen Temperaturen oder dem spontanen ändern der Strecke, nein vor allem, weil es eine der schönsten Laufstrecken ist die ich kenne.

Das Engadin liegt für uns im Unterland wohnende nicht direkt um die Ecke und der Weg dorthin fühlt sich wie eine Ewigkeit an, jedoch nehme ich diesen für die 25.5 Kilometer lange Laufstrecke gerne in Angriff.

Für das neue Jahr 2021, hat sich die Streckenführung ein wenig geändert und der Lauf hat nun weitere Höhenmeter dazu erhalten, dieses Jahr noch ganz spontan aufgrund eines Zwischenfalls auf der geplanten Laufstrecke, so kam man die letzte 3 Kilometer nicht in den Genuss am See entlang zu laufen, dafür es gab noch ein paar Steigungen. 

Das Ziel in St. Moritz am See gefällt mir um einiges besser als das vorherige, da können die vorherigen Strapazen gleich wieder vergessen werden und die verschiedenen Surfer auf dem See machen das Bild perfekt.

An die Bilder mit der wunderschönen Seelandschaft werde ich noch einige Zeit erinnern.


Strecke:

Sils - Silvaplana - Surlej Brücke - Silvaplana - Champfèr - entlang dem Inn- St. Moritz Bad - Franz. Kirche - Stazerwald - Stazersee - Pontresina - Punt Muragl Staz - Stazersee - Meierei - rechtes Seeufer - Ludains St. Moritz Bad

 

Länge:

25.5 Kilometer

 

Höhenmeter:

+365m/-401m

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09. 06. 2021/ JEPA

Laufrunde Naturschutzgebiet Thurauen

Eine tolle und variable Laufrunde durch das Naturschutzgebiet Thurauen, entlang der Thur.

Den Start habe ich mir vom Parkplatz Rüdlingen ausgewählt, was sich am Schluss der Runde zeigt, bewährt hat.

Zuerst führt die Strecke über die Brücke, die für die Autofahrer nur einspurig befahrbar ist, es lohnt sich, direkt nach der Brücke die Strassenseite zu wechseln, da das Trottoir doch sehr schmal ist und die Lastwagen da sehr nahe an einem vorbeifahren. Die erste Abzweigung geht es dann schon links vorbei am Freibad und am Campingplatz von Flaach. Der erste Singletrail und die Thur lassen nicht lange auf sich warten.

Der gut ausgeschilderte Weg führt direkt zu einer Strassenüberquerung, wo ein weiterführender Weg in den Wald führt. Der Weg bis zur Thurbürcke Alten, wechselt sich mit Waldwegen und Trail Abschnitten ab, immer wieder laden kleine Wege ein, die direkt zur Thur führen. Geprägt wird dieser Weg von dem Blick Richtung Thurkurve und dem Trail direkt an der Thur entlang. Dieser Abschnitt gefällt mir sehr gut.

Nach der Brücke ist hier quasi vor der Brücke, ein weiterer Single Trail führt zurück. Das Highlight ist die schöne Aussicht bei der Wölbung der Thur, diese lädt zum Verweilen ein.

Da sich dieser Abschnitt schon im Naturschutzgebiet Thurauen befindet, sollte der Weg nicht verlassen werden.

Nach der Überquerung der Thurbrücke Flaach, auf die andere Strassenseite wechseln, direkt wieder im Wald führt ein Weg zu einem Aussichtsturm, dieser darf nicht ausgelassen werden. Der letzte Abschnitt kann noch beliebig verlängert werden.

Zurück auf dem Parkplatz, darf ein Sprung in den Rhein nicht fehlen (hier sind die Flüsse schon ineinander gemündet).

Lauferlebnis               gut

Schwierigkeitsgrad   einfach, flache Strecke

 

- Diese Runde kann beliebig auf „von Brücke zur Bücke“ gekürzt werden, Parkplätze befinden sich immer wieder auf dieser Strecke. Entscheidet man sich jedoch für die Variante, empfehle ich die Prakplätze bei der Thurbrücke Alten zu wählen und von dort zu starten.

- Es hat keine Trinkgelegenheiten auf der Strecke, daher ist es wichtig, sich schon mit Wasser auszustatten. Die Strecke ist trotz der Trails mit guten Turnschuhen laufbar

 

Gut zu wissen: Bei nassen Bedingungen können einige Wege sehr rutschig sein. Das Gebiet hat viele Mücken, jedoch auch Zecken einen kurzen Check nach der Aktivität sollte erfolgen.

 

Anreise mit den ÖV, Haltestelle Ziegelhütte in Flaach wählen

Startplatz Rüdlingen

Direkt Link zu Kmoot

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Direkt an der Thur

Ein Singletrail

Nach dem Trail beim Aussichtsturm

Thurbrücke Altau

Im Wald

25. 05. 2021/ JEPA

Muss es immer Leistungsorientiert sein?

Vier Freunde treffen sich nach langer Zeit zu einem gemütlichen Abendessen. Schnell kommt das Thema Laufsport auf. Voller Stolz erzählt einer der vier Freunde, wir er stetig seine Leistung verbessert. Ebenfalls erklärt er mit welchen Apps (da gibt es ja genügend auf dem Markt) er trainiert, diese seien jedoch mehr für die Allgemeinheit gemacht, seine Sportuhr empfehle ihm jedoch mehr personalisierte Trainings, je nach seinem persönlichen Tageszustand. Interessiert blieb einer in diesem Gespräch und stellte immer wieder mal eine Frage, die anderen zwei wandten sich jedoch ab und wechselten das Thema.
 
Schnell kam mir folgender Gedanke: muss es denn immer um die Verbesserung der Performance, Pace oder auch Distanz gehen? Genügt es nicht mehr, einfach „nur“ gemütlich durch den die Gegend oder den Wald zu joggen und sich am Vogelgezwitscher oder der spriessenden Natur zu erfreuen? Braucht es wirklich auch Privat und in der Freizeit dieser Leistungsdruck, mit all den Wearables, die einem den ganzen Tag noch sagen um welche Uhrzeit man essen solle oder wie viel man sich schon bewegt hat. Den Vergleich mit anderen und deren Paces. Ist es nicht unser Körper, der uns dies sagen sollte?
 
In einer Zeit voller Druck und Stress in allen Lebenslagen wie Job, Familie, Freunde, scheint es mir um so wichtiger, sich der mentalen Hygiene zu widmen, in einem Bereich mal drucklos zu performen und sein Wohlbefinden zu steigern.
Einfach mal etwas für sich zu machen, vor allem im Einklang mit seinem Körper oder einfach nur um zu entschleunigen und neue Energie zu tanken. Dies fällt wesentlich leichter Motivation, viel Spass, Freude und Genuss

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